Virtuelle Wand

Reinigungsroboter & Virtuelle Wände

Seit der Existenz von Staubsaugern träumt man davon, wie es denn wäre, wenn ein solcher Staubsauger unabhängig vom Menschen, also selbstständig seine Arbeit verrichten würde. Wie viel mehr freie Zeit hätte man dann oder man hätte die Möglichkeit, in dieser Zeit andere Tätigkeiten im Haushalt zu verrichten. Mittlerweile ist dieser Traum Wirklichkeit geworden.

41a-23YfAmLDer Staubsaugerroboter durchstreift in zunehmendem Maße die Privatwohnungen oder die Geschäftsräume der Anwender. Seine Funktionsweise ist relativ unkompliziert. Ein kleiner, runder Automat fährt durch die Räume und saugt den vorhandenen Bodenschmutz in einen integrierten Auffangbehälter.

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Dieser Reinigungsroboter ist mit Sensoren ausgestattet, die zwei Funktionen erfüllen. Sie dienen der Orientierung im Raum und der Speicherung von Informationen über den Raum und über die Energiesituation im gerät selbst.

Da der betrieb über das Stromnetz die Arbeit des Reinigungsroboters behindern oder gänzlich unmöglich machen würde, benötigt das Gerät einen leistungsstarken Akku. Die Sensoren sind jedoch auch in der Lage, das Gerät selbstständig an die Lade-Station zur Leerung zu lenken, wenn der Auffangbehälter voll ist und gleichzeitig den Akku neu zu laden.

Solch ein Reinigungsroboter schafft die Möglichkeit, ihn für die Arbeit zu programmieren und zu einer bestimmten Uhrzeit in Bewegung zu setzen. Man kann also getrost das Haus verlassen und seinen Erledigungen nachgehen, wenn man in die Wohnung zurückkehrt, hat der Roboter seine Arbeit getan und der Fußboden ist sauber.
Solch ein Staubsauger-Roboter ist in der Lage, Boden verschiedenster Qualität zu reinigen. das Grundprinzip dieses Roboters ist ähnlich aufgebaut wie bei den Teppichreinigungsgeräten. Mit Bürsten und Walzen wird der Schmutz aufgewirbelt und dann in den Auffangbehälter gesaugt.

Der Reinigungsroboter und seine Virtuellen Wände

Mittels virtueller Wände wird der Arbeitsraum für den Staubsaugerroboter begrenzt. Diese Wände funktionieren in der Regel auf der Basis von Infrarot-Strahlung. Damit werden also für den Roboter Tabuzonen geschaffen bzw. Bearbeitungsräume nacheinander folgend geöffnet. Diese virtuellen Wände werden durch batteriebetriebene Kästen geschaffen, die mit der infraroten Strahlung entsprechende Räume begrenzen.

Die gleiche Funktion haben die sogenannten Leuchttürme, die dazu dienen, Türen virtuell zu „schließen“ und den Weg für den Roboter in den nächsten Raum erst dann freizugeben, wenn der vorherige Raum Gesäubert ist.

Mit dem bisher gesagten sind die Vorteile virtueller Wände geklärt und die Nachteile halten sich in Grenzen.
Nachteile ergeben sich aus der Tatsache, dass die zu bearbeitenden Böden absolut frei von Gegenständen wie Kabel und anderen Hindernissen sein müssen, da der Reinigungsroboter nur dort arbeiten kann, wo er „freie Fahrt“ hat.
Die Einsatzmöglichkeiten des Roboters bestimmen auch den Preis der Geräte. Man kann diese schon für unter 100 € kaufen, hochwertige und allseitig einsetzbare Geräte hingegen können auch über 1000 € kosten.

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